Während des Leona-Treffens am Möhnesee im Herbst 2010 hatten sich auch schnell einige Eltern gefunden, die den Standdienst mit übernehmen wollten. Leider kamen dann einige Stolpersteine: die kleine Ferienwohnung in Dresden, die ich im August 2010 gemietet hatte, wurde überraschenderweise im Januar mit „doppelt belegt“ abgesagt und wir fanden nur noch ein 3-Bett-Zimmer in einem Hotel in Radeberg.
Birgit Biennebößel hatte sich rechtzeitig darum gekümmert, dass der LEONA-Stand und mehrere Kartons mit Material in Göttingen ankamen. Ein großes Lob an Birgit: In den Kartons fand sich wirklich alles, vom Kleber über Schere, was wir beim Aufbau brauchten! Der ASBH schickte auch noch einige Kisten und meine Töchter und ich haben wirklich alles ins Auto bekommen! Hildburg Wegener vom Netzwerk hatte uns mit Eintrittskarten und Einfahrberechtigung versorgt und so kamen wir schnell auf das Messegelände. Der Stand war auch schnell gefunden und dann ging es an das Aufbauen! Nach Absprache hatte LEONA die hintere Wand zugesprochen bekommen und wir 3 bemühten uns, die LEONA-Banner dort hin zu stellen – es war schon etwas eng... und der Banner „Alltag“ war auch nur mit einem Band und Schrägstellung dazu zu bewegen, nicht umzukippen. Vielleicht ist es der Banner, der am häufigsten benutzt wird? Es wäre auch gut, einen einzigen Banner zu haben (auf dem unsere 3 Themen stehen), denn nicht immer wird soviel Platz zur Verfügung stehen. Leona und Louisa bewiesen sehr viel Geschick, die Materialien vom ASBH und unsere LEONA-Fotos aufzuhängen. Auf die 3. Wand kamen die neuen Materialien vom Netzwerk „Bauchentscheidungen – wissen was jetz gut ist- Hinweise zu Tests in der Schwangerschaft“. Auch farblich waren unsere 3 Institutionen sehr auffällig: Orange das Netzwerk, Grün die ASBH und dazu das schöne LEONA blau!
Der jeweilige Standdienst verlief meist sehr schnell (von LEONA waren noch Anne Hawranke, Birgit und Reiner Maiwald und Vera Freymann-Iven dabei) und es waren sehr interessante, tiefe und ernste Gespäche. Auch wenn wir in der kleinen Selbsthilfe-Ecke nicht mit sehr großem Ansturm zu kämpfen hatten, so hat sich die Teilnahme doch gelohnt!
Meine Kirchentag-Highlights: meine Töchter als souveräne Vertreterinnen auf unserem Stand zu erleben, mit Nina Hagen Gospels im Fußballstadion zu singen, mit Viola Kobabe (sie hat mit ihrem Chor in der Frauenkirche gesungen und wir kamen nicht mehr rein!) in der Innenstadt Kaffee zu trinken und plötzlich neben Maiwalds unter 100.000den am ersten Abend zur Abendandacht an der Elbe zu stehen und die vielen, vielen Menschen, die so freundlich und relaxt waren!
In Hamburg 2013 wird das Netzwerk versuchen, wieder einen Stand zu organisieren und ich bin sicherlich wieder dabei!
Leider habe ich erst vor einigen Tagen bemerkt, dass an der „Linse“ meines Fotohandys noch die Schutzfolie drauf war. Daher sind die Fotos alles etwas weichgezeichnet...

