Obwohl wir im Vorfeld die Gelegenheit hatten, das Drehbuch zu lesen, war die Angst vor einer kommerziell orientierten Darstellung und bei einigen Eltern vor dem Aufreißen alter Wunden vorhanden.
Seit der ersten Kontaktaufnahme von Produzentin Heike Voßler 2011 bestand unser Interesse darin, den Film unter allen Umständen zu unterstützen. Gerne haben wir unser Jahresheft "Einblicke" für die Fernsehproduktion zur Verfügung gestellt. Mehrere Eltern waren bereit, Bilder ihrer Kinder freizugeben. Drehbuchautorin Henriette Piper und Produzentin Heike Voßler besuchten während ihrer Recherchen eine unserer Familien und für die Pressemappe berichtete eine weitere Mutter über das Leben mit ihrer Tochter mit diagnostizierter Trisomie 18.
Die Rückmeldungen zur Ausstrahlung sind durchgehend positiv: Über ganz Deutschland verteilt saßen viele Familien des LEONA e.V. gerührt vor dem Fernseher. Keiner fühlte das Durchleben einer besonderen Schwangerschaft, insbesondere wenn diese mit dem frühen Tod des Kindes endet, falsch oder übertrieben dargestellt. Die Leistung des gesamten Teams, mit dem für uns so persönlichen Thema umzugehen, ist großartig gelungen. Wir danken allen für die Umsetzung und sind durchaus ein wenig stolz, einen kleinen Beitrag dazu geleistet zu haben.
