Bislang galten Totgeborene mit einem Gewicht von unter 500 Gramm als Fehlgeburten und wurden beim Standesamt nicht erfasst. Damit waren sie juristisch nicht existent. Schätzungen zufolge gibt es im Jahr rund 1500 "Sternenkinder".
Das neue Gesetz geht auf eine Initiative der Eheleute Barbara und Mario Martin zurück. Das Paar aus der hessischen Gemeinde Brechen im Landkreis Limburg hatte drei Kinder verloren, von denen es zwei nach der bisherigen Gesetzeslage juristisch nie gegeben hat. Um diese Regelung zu ändern, sammelten die Martins rund 40000 Unterschriften. (dpa)
Siehe dazu auch ein Artikel von "Eltern online":
eltern.t-online.de/totgeburt-kampf-fuer-umgang-mit-sternenkindern-gewonnen/id_61596320/index
