Bis zum 30. November können sich alle in Deutschland lebenden Menschen ab 14 Jahren zu ihren selbst erlebten oder beobachteten Diskriminierungserfahrungen äußern. Diese Umfrage, die von der Antidiskriminierungsstelle des Bundes gemeinsam mit dem Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung durchgeführt wird, soll Diskriminierungen sichtbar machen. Ziel ist es auch, zu erfassen welche Auswirkungen Diskriminierungen auf Menschen haben und wie sie damit umgehen. Die Ergebnisse der Umfrage und Handlungsempfehlungen wird die Antidiskriminierungsstelle dem Deutschen Bundestag vorlegen.
Unter dem Link www.umfrage-diskriminierung.de sind alle Informationen zur Umfrage bzw. zum Fragebogen zu finden. Diesen wird es online auch in Leichter Sprache geben. Wir sollten uns so zahlreich wie möglich an dieser Umfrage beteiligen!
Ich finde, zu diesem Thema haben wir ganz viel zu sagen. Jeder von uns erlebt immer wieder, wie unsere Kinder auf Grund ihrer Beeinträchtigung diskriminiert werden. Sei es bei der Kostenübernahme für zustehende Hilfeleistungen oder sei es im täglichen Leben.
Wenn wir als Betroffene nicht den Mund aufmachen, wer soll es dann tun? Für mich ist schon Diskriminierung, dass die Ämter nicht von Amtes wegen aufzeigen was den Kindern zusteht. Ob die Eltern das dann auch beantragen ist eine ganz andere Baustelle.
Wer Fragen zur Umfrage hat kann sich direkt wenden an:
Stefanie Bewersdorff
Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Referat Forschung / ADS-2
Postanschrift: Glinkastraße 24
Besucheranschrift: Kapelle-Ufer 2
10117 Berlin
Tel: 030 18555 - 1817
Fax: 030 18555 - 41865
E-Mail: stefanie.bewersdorf@ads.bund.de
Internet: [url]www.antidiskriminierungsstelle.de[/url]
Bürozeiten: Mo.-Do. 8.00 – 13.00 Uhr
Nehmt teil! Schildert Eure Erlebnisse! Wer, wenn nicht wir, soll zu diesem Thema etwas sagen.
Herzliche Grüße
Hans-Joachim Jentzsch
